Warum auch junge Leute in den Aktienmarkt investieren sollten

Die Hypothekenkrise der Jahre 2008 und 2009 ist den meisten noch ganz frisch in Erinnerung. Die nachhaltige Erinnerung an diese Rezession mag wohl auch der Grund sein, warum nur wenige Menschen, in den Aktienmarkt investieren. Eben getreu dem Motto: „Spiel nicht mit Feuer!“ - und wer sich einmal am Aktienmarkt verbrannt hat, wird das so schnell wohl nicht wieder tun. Doch damit es erst gar nicht dazu kommt, erklären wir Ihnen im Folgenden, welche Strategien es unbedingt zu beachten gilt.

 

Warum kein Weg mehr am Aktienmarkt vorbei führt

 

Gerade für junge Menschen ist es wohl besonders sinnvoll erst einmal den Grundstein für eine solide Karriere zu legen. Schließlich basieren darauf letztendlich die liquiden Mittel, die man zum Beispiel in Notfallfonds zurück legt. Doch um die finanziellen Mittel in relativ kurzer Zeit schnell zu steigern, kann der Aktienmarkt nicht völlig gemieden werden. Einige schwören dabei sogar darauf, den CCI Indikator in Trading Strategien zu integrieren. Doch dazu sollten Sie zunächst einmal die CCI Indikator Erklärung genauestens studieren.

 

Sparkonten waren gestern

 

Diejenigen, die keine Eile haben, reich zu werden, wissen, dass sich Geld ganz automatisch mit der Zeit vermehrt. Die Zauberformel lautet hier: Zeit und Zinseszins! Eine schnelle Internetrecherche zeigt dabei, dass die meisten Sparkonten derzeit rund 1% im Jahr abwerfen.

 

Mit dem Zinseszins lassen sich dabei zwar phänomenale Erträge erzeugen. Doch einzige Schwäche bleibt der Zeitfaktor, denn bei einem Zinssatz von nur 1% benötigen Sie einen nahezu endlosen Zeitrahmen, um wirklich hohe Beträge zu erzielen. Selbst wenn Sie heute mit 100.000 USD bei einer jährlichen Rendite von nur 1% beginnen würden, würden Sie über 230 Jahre benötigen, um 1 Mio. USD anzuhäufen. Das lohnt sich natürlich kaum!

 

T-Bills, T-Notes und T-Bonds als Alternative zum Sparbuch?

 

Treasury Bills, sogenannte T-Bills, Treasury Notes, auch T-Notes genannt und Treasury Bonds, kurz T-Bonds, gelten als sichere Geldanlagen. Schließlich handelt es sich hierbei um Wertpapiere, die von der Regierung ausgegeben und das volle Vertrauen des US-Schatzamtes genießen. Und wenn Sie der Regierung nicht vertrauen können, dass Sie Ihr Geld zurückbekommen, wem können Sie denn dann vertrauen?

 

Doch mal ernsthaft: Das Problem mit diesen Investitionen ist wohl nicht unbedingt die mangelnde Vertrauensbasis, sondern eher der niedrige Ertrag, der sich daraus ergibt. Zwar sind T-Bills sicher, doch sind sie schon zu sicher, denn ihre Rendite beträgt weniger als 0,5%. T-Notes erzielen zwar eine höhere Rendite, doch selbst ein 10-jähriger T-Note-Ertrag liegt immer noch unter 2%. Lukrativer ist da nur noch der T-Bond mit 2,81%.

 

Doch mal Hand aufs Herz: Mit solch dürftigen Renditen, werden Sie als Anleger wohl kaum mit der Inflation Schritt halten können. Ganz zu schweigen davon, dass es einiges an Zeit brauchen wird, um ein beträchtliches Portfolio aufzubauen. Zwar sollten sich Anleger immer noch an Sicherheit, Stabilität und geringer Volatilität orientieren. Doch verfügt ein junger Investor bereits über einen Notfallfonds und möchte er sein Geld möglichst schnell maximieren, so dürften die bislang genannten Anlagealternativen von geringer Bedeutung sein.

 

Was ist mit Gold?

 

Viele Anleger, die sich nichts aus Aktien machen, kaufen oft Gold als tragfähige Anlagealternative. Obwohl die Kapitalgewinnrenditen auf Gold in den letzten Jahren ausstehend waren, sollte man auch wissen, dass Gold eine feste Geldanlage ist. Es verhält sich da so, wie bereits das Orakel von Omaha prophezeite: „Wenn du eine Unze Gold für eine Ewigkeit besitzt, wirst du immer noch eine Unze an seinem Ende besitzen.“ Gold bietet demnach kein Potenzial für schnelles Wachstum!

 

Warum sich Aktien lohnen

 

Im Gegensatz zu Gold kaufen Sie bei einer Aktie, den Anteil an einem Unternehmen. Im Laufe der Zeit können insbesondere kleine Unternehmen noch mehr Produkte auf den Markt bringen und so noch mehr Kunden gewinnen – kurzum: wachsen und ihre Gewinne steigern. Als Aktionär haben Sie dann zweifellos Anspruch an diesem Erfolg.

 

Viele Unternehmen sind auch bereit, die Gewinne mit Ihnen zu teilen und belohnen ihre Aktionäre in Form von Dividendenausschüttungen. Auf diese Weise steigt nicht nur der Aktienkurs, sondern die erzielten Dividenden können auch jedes Quartal oder Jahr reinvestiert werden, um noch mehr Aktien an dem Unternehmen zu erwerben. Mit dieser Strategie wird ein Aktionär im Laufe der Jahre schnell eine große Anzahl von Aktien akkumulieren. Renditen von sage und schreibe 8,5% sind dabei möglich!

 

Geldanlagen – Ein Fazit

 

Wie wir gesehen haben, bieten traditionelle Sparkonten und Trades miserable Renditen. Gold hingegen erhält den Kapitalwert auch auf lange Jahre. Wer jedoch schnell sein Geld vermehren will, sollte auf Aktien setzen. Denn diese sind wirklich nicht so unsicher, wie man meinen könnte. Um das Risiko noch zu verringern, können Sie auch zusätzlich in einen Indexfonds investieren. Doch mal ehrlich: Mit sagenumwobenen Renditen kann man auch mal etwas riskieren, oder etwa nicht?

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